In Gedenken an...


...Steakhouse

Villa Westfalia

Gronauer Str. 236

Tel. 02565-

(Küche: Steaks and more)

 

Kategorie: Mittel

 

 

Hier trifft Ihr Euroman mal wieder auf ein Steakhouse. Allerdings eines, welches sich in einer alten Villa befindet. Das verspricht Charme, was das Ambiente des Gastraumes angeht.

Den hat die Villa Westfalia auch. Hier sollte der Gast auch mal seinen Blick auf die Decke richten und nicht nur auf die reichlich vorhandenen sonstigen Dinge.

Speisekartentechnisch hält die Karte das ein, was ein Steakhouse verspricht. Da überrascht die Villa Westfalia nicht. Eher schon beim Service.

Denn der entsprach in etwa dem Turm von Pisa. Der steht zwar schief, fällt aber trotzdem nicht um. Die Wartezeit bis endlich die Speisekarte kam, war bei fast leerem Restaurant, allerdings etwas zu lang .Auch das Zusammenspiel der zwei Servicekräfte ließ leicht zu wünschen übrig.

Auch die Entsorgung des überflüssigen Bestecks auf dem Kamin mutet seltsam an. So spart der Service allerdings Zeit. Gute Optik für das Auge sieht allerdings anders aus. Doch wahrscheinliche Unerfahrenheit der einen gleichte die etwas routiniertere Servicekraft wieder aus und rettete ihre Kollegin gerade noch aus der Martinifalle, um dann in die Steakfalle zu treten. Denn wie dieses Ladysteak (16,75€) denn sein solle, fragte sie nicht. Auch glänzte sie mit Unwissenheit, wie groß den das Ladysteak, im Gegensatz zum Pfeffersteak, wäre. Eine nette Handbewegung diente ihr als Erklärung, doch die genaue Grammzahl kannte sie leider nicht.

Bleiben wir doch gleich beim Essen. Eurowoman entschloß sich den kleinen Putenspieß (13,75€) zu wagen. Ihr Euroman hielt sich, wie schon erwähnt, an das Ladysteak, welches sich als völlig gut portioniert erwies. Beides wurde, wie hier bei fast allen Hauptgerichten, mit Brot, zwei Saucen und Salat als "Vorspiel" serviert.

Ein insgesamt unaufregendes "Vorspiel". Die Hauptgerichte, jeweils mit Bratkartoffeln serviert, waren in Punkto Steak und Spieß wohl etwas zu verliebt in den Grill gewesen. Hier wäre etwas weniger Grillzeit mehr gewesen. Geschmacklich konnte das der Sache aber nichts anhaben. Das was Eurowoman unter der Spießkruste vorfand war okay und auch das, wie vom Euroman erwartet, Steak, medium gegrillt, erwies sich als durchaus lecker.

Die Bratkartoffeln enttäuschten dagegen leicht. Da kennt Ihr Euroman wahrlich bessere.

Bessere Toiletten übrigens auch. Denn hier zeigt die Villa zwar nicht ihr wahres Alter, aber ein gewisses Alter schon. Eine Grundrenovierung wäre hier angebracht

Näheres entnehmen Sie bitte der Bildergalerie.

Was allerdings die Sauberkeit angeht, zeigt die Villa, dass alte Toilettenanlagen nicht schmutzig sein müssen. Klar hätten die Armaturen der Urinale etwas mehr glänzen können. Doch da gibt es schlimmeres. Das Toillettenpapier z.B., denn das ist "gastronomisch dünn". Leider ziehen die Toiletten die Note im Bereich des Ambientes nach unten.

 

Fazit: Der Euroman wünscht Familie Gönner viel Erfolg und kommt trotz leichter Schwächen gerne wieder.


(Geschlossen im Jahr 2011 - Seit Mai 2013 als Villa Grecia neu am Start)