In Gedenken an...


..."Zur Treppe" in Ahaus

Es begann mit einem Anstieg (es gibt wohl auch einen Fahrstuhl) und dann trat der Euroman in ein Restaurant ein, welches sich in gelb präsentierte. Gelbe Wände, gelbe Tischdecken und, dazu passend, gelbe Servietten. Durchaus in gewisser Weise stilvoll und bei näherer Betrachtung auch ein gepflegtes Restaurant. Die Toiletten schlossen sich, was die Sauberkeit und den baulichen Erhaltungszustand anging, nahtlos dem Essbereich des Restaurants an.

 

Das ist das Positive, was der Euroman zu berichten weiß. Der Rest wäre hier besser Schweigen, denn erst nach geschlagenen 45 Minuten kam das Essen. Das Restaurant war aber nur zur Hälfte gefüllt. Wann das Essen gekommen wäre, wenn es ganz voll gewesen wäre, will der Euroman gar nicht erst wissen. Das Essen selbst war schlicht und ergreifend zu teuer und geschmacklich, insbesondere die Soße, die zu den Schweinelendchen gehörte, am Rande dessen, was der Euroman noch erträglich nennt. Sie fragen hier mit Recht: Was hat denn das Testteam gegessen?

 

Nun, der Euroman aß Schweinelendchen mit Champigonrahmsoße, Gemüse und Pommes. Die Zweittestkraft versuchte sich an einer Zwiebelsuppe und einem Salat mit Lachswürfeln. Sie wies bei der Bestellung extra darauf hin keine Gurken zu mögen und bat darum, diese wegzulassen. Die Bedienung erklärte darauf hin, dass der Gast den Salat selber an der Salattheke zusammenstellen könne. Wie das dann mit den Lachswürfeln laufen sollte, blieb dem Euroman erstmal verborgen. Die Info der Bedienung war natürlich nonsens. Der Salat kam fertig aus der Küche und war natürlich mit Gurken.

Zur Bedienung: Diese war, nach Nachfrage des Euroman, noch recht neu im Restaurant beschäftigt. Das erklärt sicherlich auch die Problematik der mangenlden Speisekartenkenntnis. Insgesamt war die Bedienung recht freundlich und machte das, was sie sollte: Bedienen.

 

Der Euroman kürzt das jetzt einfach mal ab: Sparen Sie sich diesen Restaurantbesuch. Preislich in Verbindung mit der gelieferten Qualität können Sie Ihre Euro besser woanders ausgeben.


 (Besucht im Februar 2008 und geschlossen seit Sommer 2008.

Seit September 2008 residiert dort das La Scala