Restaurantkritiken aus Bad Bentheim


Hotel Kronenburg

Schulze-Berndt

Ochtruperstr. 38

Tel. 05922-98840

(Küche: Deutsch u. Regional)

Internetpräsenz besuchen

 

Kategorie: Mittel

Das Hotel Restaurant Kronenburg in Bad Bentheim liegt außerhalb des Burgschattens der Bentheimer Burg. Die Kronenburg ist in einen Altbau und einen daneben angebauten neueren Bau unterteilt.

Ihr Euroman hatte das Glück vor der Kronenburg  noch einen Parkplatz zu bekommen. Denn über reichlich Parkplätze verfügt das Restaurant nicht gerade. Dafür verfügte der Schaukasten am Altbau über reichliche Verunreinigungen. Allerdings funktionierte hier zumindest die Beleuchtung. Dieses war bei dem Schaukasten am "Neubau" nicht so. Beide Schaukästen zeigten, wie übrigens auch die Internetpräsenz, weitestgehend die komplette Speisekarte der Kronenburg.

Ihr Euroman betrat das Haus durch die Eingangstür des Altbaus und stutzte sofort, als ihm links ein Werbeflyer der Spielbank mit besonderen Terminen entgegen sprang. Eigentlich egal, doch Informationen aus dem März 2009 zeugen nicht gerade von besonderem Interesse des Hauses am Haus.

 

im Altbau befindet sich die Schankstube. Rustikal gehalten und den Atem der Geschichte der Kronenburg spüren lassend. Vom Service wurde der Euroman dann in den Speiseraum geführt, der sich im "Neubau" befindet. Dieser zeigte sich beim ersten Blick im Anzug einer edel und gediegenen Eleganz mit guten Farbkombinationen und erinnerte den Euroman etwas an das Odysseus in Ochtrup.

Der zweite Blick sollte jedoch Schwachstellen aufzeigen. Wobei sich diese nicht so sehr auf den Speiseraum bezogen. Problemtisch war hier eher der Bodenbereich im Verbindungstrakt des Altbaus zum "Neubau"  und natürlich auch den durch diese Mischung aus alt und jünger entstehenden Kontrast. Da zeigt die Kronenburg also Licht und leider auch viel Schatten. 

 

Schatten herrscht auch bei den im Keller untergebrachten Toiletten. Zwar wurde hier irgendwann renoviert, aber die Spuren dieser Renovierung sind auch zu sehen. Auch der Zustand der Türzargen wirft wieder diese Frage des Pflegeinteresses des Hauses am Haus auf. In Punkto Trockenheit galt an diesem Abend für den Euroman, dass seine Schuhsohlen nach dem Verlassen der Toilette nass waren. Denn leider war der Boden mit irgendeiner Flüssigkeit benetzt. Beim dünnen Toilettenpapier kann der Euroman übrigens nur hoffen, dass die Hotelzimmer besser versorgt werden.

Näheres entnehmen Sie der Bildergalerie:

Doch kommen wir nach dem Schatten mal wieder zu etwas Licht in der Kronenburg: Den Stühlen. Denn Ihr Euroman saß auf einem sehr bequemen Stühl. So gut saß er in einem Restaurant schon lange nicht mehr.

 

 Der Service glänzte mit guter Wachsamkeit, nahm vermutlich aufgrund noch wenig vorhandener Gäste die Mäntel ab, trat zwar in die Martini-Falle, reichte die Speisekarte leider so, dass deren Aufbau, über den sich das Haus Gedanken gemacht zu haben scheint, leider so, dass deren Aufbau unsinnig wurde bzw. verpuffte und ließ den Euroman später die Mäntel selber suchen. Kurz gesagt, er passte sich auch in dieses Licht und Schattenspiel ein.

 

Die Speisekarte, die der Euroman, wie erwähnt, aufgeschlagen an der Stelle der Vorspeisen erhielt, obwohl auf der ersten Seite die Aperitifs stehen, ist in seiner Breite gut aufgestellt. Da dürfte für jeden etwas dabei sein. Die Anzahl der Speisen ließ den Euroman zumindest auf bessere Küche hoffen.

Doch die Preise ließen ihn etwas stutzen. Denn da war Bad Bentheim nicht unbedingt spürbar. Auch der Pilspreis (1,80€ für 0,3l) zeigte sich konservativ.

So bestellte  Eurowoman also das "Maishühnchen gefüllt mit Pilzen und Kräutern an Blattspinat mit gratinierten Kartoffeln" für 13,50€. Ihr Euroman hielt sich an den "Haustopf Kronenburg", bestehend aus drei Schweinefiletmedallions in Rahmsoße mit Marktgemüse, Bratkartoffeln und Kräuterchampignons für 14,50€ serviert in einer Eisenpfanne. Allerdings wurde, und das sieht der Euroman sehr positiv, die Rahmsauce extra serviert.

Preislich für Bad Bentheimer Verhältnisse passte das alles schon. Doch geschmacklich war die Sauce leicht daneben, einige Bratkartoffeln zu sehr pfannengeküßt und das Marktgemüse erinnerte sehr stark im Zusammenspiel mit den zwar leckeren Champignons an Dose bzw. Glasherkunft. Beim Spinat tippt Ihr Euroman mal auf Tiefkühlware.

Ein Geschmackserlebnis war das alles nicht gerade. Das Fleisch jedoch war auf den Punkt und entschädigte für den Rest.

Fazit: Gut gesessen, aber nicht so gut gegessen.

Das Ergebnis vom Erlebnis:


Essen: 7 Punkte

Service: 9 Punkte

Ambiente: 8 Punkte

Sauberkeit: 9 Punkte


Gesamtpunktzahl: 8,25 von 15 Punkten

-durchwachsen-

 (Besucht im März 2010)

Haben Sie aktuelle Informationen über das Restaurant?

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Die Testkriterien vom Restaurantinspektor finden Sie hier.