Restaurantkritiken aus Ahaus


Montenegro Mühle

Tückingstr. 51

Tel. 02561-1215

(Küche: Balkan und mehr)

Internetpräsenz besuchen

 

Kategorie: Mittel

Es gibt Restaurants, die liegen mitten im Stadtzentrum oder mitten auf dem Land. Auf die Montenegro Mühle trifft beides nicht zu. Denn die Montenegro Mühle in Ahaus liegt mitten in einem Wohngebiet und damit da, wo ein Restaurantsucher nicht unbedingt ein Restaurant erwartet.

Wie immer folgte vom Euroman jedoch erstmal der Blick auf den Schaukasten des Montenegro. Dieser zeigte für den Restaurantinspektor nichts Unerwartetes. Denn dort sahen seine Augen das typische, das übliche, die bekannte Interpretation der Menschen vom Balkan, um uns in Deutschland ihre Küche näher zu bringen.

Logisch, dass auch nicht die üblichen Zugeständnisse an "den Deutschen" fehlten. Da existiert das Schnitzelgericht logischerweiser neben Pljeskavica.

Auch im Innern herrschte das, was der Euroman erwartet hatte. Gutbürgerliches Ambiente. Alles nicht wirklich besonders. Eher typisch, damit aber solide und bewährt.

 

Genauso war auch die Begrüßung: Freundlich und mit Herzlichkeit durchzogen. Allerdings, und das war das große Manko, sollte sich dieser Service in Punkto Getränkeversorgung, also dem wahrnehmenden Teil als nicht besonders großartig erweisen. Da mußte der Euroman sich schon selbst bemühen, um in der Montenegro Mühle nicht "trocken" zu bleiben.

Die Martinifalle sparte er sich übrigens auch. Denn laut Karte gab es diesen nur in weiß. Da war also nichts mit Falle.

 

Auch nichts war die musikalische Untermalung. Denn Privatsenderradio muss nicht sein. Nicht wirklich gelungen für ein Balkanrestaurant war auch die Speisenauswahl vom Euroman. Es sollte eine Ahauser Pfanne (Schweinemedaillons mit Kaisergemüse, Champignon- Köpfen, Bratkartoffeln, Spiegelei und Salat) für 12,80 € sein. Doch warum sollte der Euroman auch nichts aus der Karte wählen, was überhaupt nichts mit dem Balkan zu tun hat?

Dagegen sprach nichts. Doch was kam überhaupt? Es kam zunächst mal der typische Salatteller. Schön sparsam im Dress, pardon Dressing. Nicht aufregend, eben typisch.

Danach folgte die Pfanne. Logisch in einer Pfanne dargeboten. Schön, dass der Teller auf den der Euroman sich das Ganze nach und nach auflegen durfte, angewärmt war. Weniger schön dagegen waren die zu fettigen, lieblos geschnittenen Bratkartoffeln mit eigentlich guten Genen. Denn Speck und Zwiebeln waren Zeugen einer Küche, die eigentlich weiß, was sie tut. Genau dieses Wissen hatte die Küche auch beim vermutlichen Tiefkühlgemüse eingesetzt. Denn dieses präsentierte sich knackig und absolut lebendig, also nicht tot gekocht. Auch die Medaillons waren noch okay. Einen Tick zu trocken waren diese allerdings schon.

 

Sehr trocken nahm der der Euroman auch die Zeitreise, die er mit den Toiletten unternehmen durfte. Da hat die Mühle echten Nachholbedarf.

Fazit:  Ein irgendwie typischer Vertreter mit guten Anlagen.  Doch viele Kleinigkeiten kosten...

 Das Ergebnis vom Erlebnis:


Essen: 10 Punkte

Service: 9 Punkte

Ambiente: 9 Punkte

Sauberkeit: 11 Punkte 


Gesamtpunktzahl: 9,75 von 15 Punkten

-durchwachsen-

 (Besucht im Oktober 2011)

Haben Sie aktuelle Informationen über das Restaurant?

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Die Testkriterien vom Restaurantinspektor finden Sie hier.