Restaurantkritiken aus Nordhorn


Am Wald-Eck 

Gr. Birkenvenn 2

Tel. 05921-14689

(Küche: Deutsch)

Internetpräsenz besuchen

 

Kategorie: Einfach bis Mittel 

Das Landgasthaus Am Wald-Eck liegt vor den südlichen Toren der Stadt Nordhorn im Ortsteil Brandlecht. Womit das Am Wald-Eck damit auch gleich die erste Trumpfkarte zog. Denn natürlich parkt der Gast sein Auto vor dem 1959 errichteten Gebäude.

 

Doch leider ist der Landgasthof auch verschwiegen. Denn weder auf der Internetpräsenz noch am Eingang war es dem Euroman möglich, etwas über die Speisen zu erfahren. Nur die Getränkekarte schmückte den kleinen Schaukasten.

 

Drinnen grüßte, wie man es von Landgasthäusern kennt, zunächst der rustikale Gastraum mit Theke und ebenso freundlich auch eine Servicekraft, die den Euroman samt Gefolge in den kleinen Speiseraum mit ca. 26 Sitzplätzen führte. Der Speiseraum mit seinem Wintergartentouch, den freundlichen Farben und seiner Teilmoderne mit guter, weil nicht zu greller Beleuchtung, wirkte zwar im Gegensatz zum vorderen Gastraum etwas konträr. Doch auch das ist typisch für das Landgasthaus von heute. Typisch sind leider oftmals auch Salz und Pfefferstreuer auf den Tischen. Euroman mag so etwas nicht, sind diese für ihn immer ein Zeichen einer unsicheren Küche.

 

Baulich schön dagegen die Toiletten Denn diese zeigten sich ohne große Schwächen und ohne großen baulichen Bruch. Doch natürlich gefiel dem Euroman dort nicht alles, was er so sah:

So saß der Euroman nun im Gastraum und hielt die Speisekarte in der Hand, um endlich zu sehen, was das Am Wald-Eck denn nun so an Speisen bietet.

Um es kurz zu machen: Hier wird sowohl der Radfahrer, der nur eine Kleinigkeit möchte, genauso fündig wie der "normale" Resaurantbesucher. Allenfalls der Vegetarier hat hier traditionell ein Problem.

 

Traditionell lockte der Euroman naturlich auch wieder den Service in seine Martinifalle. Doch die Dame vom Service retounierte sofort mit der Nachfrage, welcher Martini (2,40€)es denn sein solle.

Dass diese das folgende Pils (Bitburger-0,3l-2,-€) schön mit dem Emblem zum Euroman drapierte, sei hier nur als weitere Korrektheit erwähnt.

 

Korrekt in Punkto Menge, Preis und Qualität war auch das Essen. Der Schlemmertopf (14,90€) mit Bratkartoffel, drei Sorten Fleisch (Rumpsteak, Hüftsteak, Schweinefilet) und Pilzen, aber ohne Salatteller schwächelte nicht. Das Rumpsteak z.B. war schön medium gebraten, die Bratkartoffeln ordendlich im Schnitt und mit Speck und Zwiebeln versehen. Allenfalls der Pilzanteil hätte höher ausfallen können.

Das einzige vegetarische Gericht, das Gemüseschnitzel (7,90€) mit Rahmsauce, Kroketten, Pilzen und einem Beilagensalat mit  vermutbaren Gurkenscheiben aus einem Glas, dürfte zwar insgesamt mehr tütigen Ursprungs gewesen sein. Doch auch hier passten Preis und Geschmack zusammen. Aber natürlich kostet diese vermutbare "Küchenhilfe" der Industrie Punkte im Bereich Essen.

Fazit: Durchaus solide Leistung mit der Erkenntnisbestätigung, dass es sich vor den Toren der Stadt auch gut isst.

 

Das Ergebnis vom Erlebnis:


Essen: 10 Punkte

Service: 12 Punkte

Ambiente: 11 Punkte

Sauberkeit: 13 Punkte


Gesamtpunktzahl: 11,5 von 15 Punkten

-gut-

 (Besucht im September 2012)

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