Restaurantkritiken aus Gronau/Westfalen


Ars Vivendi

Enscheder Str. 169

Tel. 02562-96763

(Küche: Italienisch)

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Kategorie.: Mittel

"Ars Vivendi", die Kunst zu...? Ja, was eigentlich? Wobei, der letzte Satz schon ein wunderbares Fazit wäre.  Denn dieser Testabend in diesem Testaurant, war, wenn es nicht so traurig gewesen wäre, fast schon wieder lustig.

Doch beginnen wir am Anfang:

Ihr Euroman trat diesmal, neben Eurowoman, mit noch zwei weiteren Mittestern an. Dass die, wie üblich, als erste Servicefalle aufgestellte Martini-Falle locker zur ebensolchen für die leicht unterkühlt wirkende Servicekraft A wurde, war vom Euroman erwartet worden, was sie auch prompt tat. Doch dass Servicekräfte sich in dieser kleinen "Falle" verfangen, ist inzwischen nicht mehr aufregend, denn das passiert schließlich regelmäßig.

 

Dass Servicepersonal irgendwann mal neu anfangen in einem Restaurant zu arbeiten und somit leichte Orientierungsprobleme haben können, ist auch noch verständlich. Wenn aber so völlig, wie bei diesen beiden "Glanzlichtern", die freundlichere Servicekraft B stand da ihrer desorientierten Kollegin in nichts nach, die Richtung verloren geht, wird es peinlich, aber auch leicht lustig.

Da wußten beide Servicekräfte nicht, welcher Tisch was bestellt hatte, irrten mit ihren Tabletts durch das halbvolle Restaurant. Es wurden Getränke, trotz der Möglichkeit direkt an den Gast herantreten zu können, quer über ganzen Tisch gereicht. Da kam nach ca. 20 Minuten Wartezeit Servicekraft A mit zwei der vier bestellten Pizzen. Eine davon war leider nicht bestellt worden. Die andere schon und der hungrige Mittester freute sich bereits. Doch nach genauer Nachfrage nahm Servicekraft A die bereits vor ihm abgestellte Pizza wieder mit, denn diese war für jemand anderen gedacht. Wohlgemerkt, die Pizza stand bereits vor dem Tester, verblieb dort auch ca. 3 Minuten und wurde dann an einen anderen Tisch gebracht. "Hallo Hygiene", sagt da Ihr Euroman. Wobei, vielleicht schmeckt eine leicht weit gereiste Pizza auch besser, vielleicht dachte der Service auch, dass das Kunstwerk vor dem Verzehr unbedingt auch einem anderen Gast zur Schau gestellt werden müsse.

 

Dass natürlich auch die Gläser länger leer blieben, versteht sich, bei solch "kurzsichtigen Gestalten", die hier im Service unterwegs waren, von selbst.

 

Nach weiteren 5 Minuten kamen dann endlich alle Pizzen. Alle? Nein, ein kleines gallisches Dorf... Das gehört zwar jetzt zu Asterix und Obelix, traf hier aber voll auf Eurowoman zu. Diese hatte das Pech, ca. weitere 10 Minuten auf ihre Pizza warten zu müssen und war deswegen leicht "gallisch" bzw. gallig.

Es entstand der Eindruck als wäre diese Pizza komplett vergessen worden zu backen. Dass der Service dann noch mal an den Salat von Eurowoman erinnert werden mußte, der dann aber glücklicherweise ohne die bestellten Gurken kam, sei hier nur noch der Vollständigkeit halber erwähnt.

 

Das Essen, die Pizzen trafen allerdings den Geschmack der Tester. Frische, Menge und preislich alles im grünen Bereich.

Auch im grünen Bereich präsentierten sich die Toiletten, wobei, bei der Anzahl der Tische wäre es wahrscheinlich gut, Karten für den Toilettenbesuch vorab zu bestellen. Denn zwei Urinale sind da schon sehr wenig.

Wenig Probleme hat Ihr Euroman mit dem Ambiente. Der Wintergarten bleibt, wie auch 2007, der Schmuckkasten dieses Restaurants.

 

Fazit: Hier die Antwort auf die Eingangsfrage wie Ihr Euroman "Ars Vivendi" übersetzten würde: Die Kunst des Wartens oder aber die Kunst Fehler zu verzeihen.

Aber lecker war es trotzdem.

 Das Ergebnis vom Erlebnis:

 

Essen: 11 Punkte

Service: 1 Punkt

Ambiente: 11 Punkte

Sauberkeit: 11 Punkte 

 

Gesamtpunktzahl: 8,5 von 15 Punkten

-durchwachsen-

 (Besucht im Juli 2009)

 

-Kontrolle im Testbereich Essen erfolgte im November 2017-

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