Restaurantkritiken aus Ahaus


Zur Barriere

Legdener Str. 99

Tel. 02561-3800

(Küche: Deutsch und Regional)

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Kategorie: Mittel

Nach 2008 ist dies der zweite Besuch vom Euroman im Restaurant Zur Barriere, welches sich sozusagen vor den Toren der Stadt Ahaus befindet.

Was der Euroman an diesem dunklen Abend jedoch nicht fand war ein beleuchteter Schaukasten. Dieser war nur erkennbar, weil die Fenster des Gastraums diesen in geringem Licht erstrahlen ließen. Zum Lesen reichte diese Beleuchtung allerdings aus. Und was dort zu lesen war machte auch gleich die Kochrichtung der Barriere in Ahaus klar. Ein Schildchen in der Ecke des Schaukasten, dass Vegetarier hier chancenlos sind wäre vielleicht angebracht.

 

Angebracht war dagegen an der Eingangstür, die ihre besten Zeiten zumindest was die durchhängende Türklinke angeht, hinter sich hat, ein Schild, welches darauf hinwies, dass der Nichtrauchereingang über die Terrasse zu erreichen ist. Denn die Barriere zerfällt in zwei Teile. Den rustikalen Gastraum mit Theke und dem edleren Speiseraum, welcher als Nichtraucherbereich geführt wird.

Den Restaurantinspektor zog es in den rustikaleren Gastraum, zumal ihm die Beleuchtung im zwar nett aussehenden Speiseraum einfach unangebracht hell und damit zu hallenmäßig daherkam.

Doch auch am Tisch vom Euroman nervte ihn die viel zu helle Lampe über dem Tisch etwas.

Weniger nervenaufreibend präsentierte sich die nicht breit aufgestellte Speisekarte mit ihren Fleisch und Fischgerichten. Genauso auch wie der Service. Denn die Martinifalle vom Euroman war hier keine. Allerdings passierte dem freundlich und durchaus dezent auftretendem Service später der Fehler nicht zu fragen, welche Biersorte es sein solle.

Zu essen sollte es diesmal Pfefferrumpsteak (150g) mit Bratkartoffeln und Bohnen im Speckmantel für 17,-€ und ein Zigeunerschnitzel mit Pommes und Salat von der sich schmal präsentierenden, sehr auswahlbegrenzten Salattheke für 10,90€ sein.

 

Vorab gab das mittlerweile fast übliche Brot mit Schmalz und Kräuterbutter auf Kosten des Hauses, welches, ähnlich wie die Beleuchtung und die sehr dezente Musik, keine großen Beifallsbekundungen beim Euroman auslösten. Doch das Steak kam wie gewünscht daher: Medium. Auch die optische Anmutung muss als gelungen bezeichnet werden. sah das Ganze doch einfach nur gut aus. Doch es sah nicht nur gut aus, es schmeckte auch gut. Selbst die Bratkartoffeln waren durchaus gelungen, allerdings etwas speckscheu zubereitet.

Das Zigeunerschnitzel zeigte als Allerweltsgericht keine Schwächen, sich preislich und mengenmäßig gut.

 

In einem Allerweltsglas kam die abschließende Linie daher. Diese bildete einen argen Kontrast zum perfekten Espresso mit Keks und sogar, was selten ist, Wasser.

 

Selten sind auch moderne und optisch ansprechende Toiletten. Zur Barriere bietet jedoch beides. Da war optisch und auch sauberkeitstechnisch alles okay.

Fazit: Gutes Essen bei zu heller Beleuchtung und damit durchwachsenem Ambiente.

Das Ergebnis vom Erlebnis:

 

Essen: 11 Punkte

Service: 11 Punkte

Ambiente: 9 Punkte

Sauberkeit: 13 Punkte

 

Gesamtpunktzahl: 11 von 15 Punkten

-gut-

 (Besucht im Februar 2012)

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